Montag, 27. Mai 2013
Meine Französische Revolution
Im Alter von 13 Jahren hatte ich im Geschichtsunterricht gesessen und meinem Lehrer interssiert zugehört. Geschichte mochte ich schon immer. Besonders das Thema der Französischen Revolution. Ich habe noch die Frage im Kopf, die mir mein Lehrer stellte: "Was trieb die Bürger dazu, sich gegen den Adel zu stellen?"
"Die Unverschlimmerbarkeit ihrer Situation. Sie wussten, wenn sie nichts täten, würden sie alle bald nicht mehr leben. Da konnten sie genauso todesmutig sein und sich gegen ihren König stellen."

Ich hätte nie gedacht, dass ich irgendwann mal so etwas empfinden würde, wie die damaligen Bürger Frankreichs. Unverschlimmerbarkeit. Dieses Wort war so.... merkwürdig. Doch genau dieser Zustand traf auf mich zu. Ich wiedersetzte mich aber keiner höheren Macht, sondern wollte etwas so banales wie eine Antwort auf eine Frage, die ich mir schon viel zu lange im stillen Kämmerlein stellte.
"Liebst du mich noch? Fühlst du das, was ich fühle?"
Als ich ihm damals einen Korb gab, ahnte ich noch nicht wie sehr ich das bereuen würde. Ich liebe ihn, ja! Nur leider war mir das viel zu spät aufgefallen. Erst als ich gestern dann, den Tränen nahe auf meinem Bett saß, merkte ich, dass ich etwas tun musste.
"Unverschlimmerbarkeit", dachte ich nur.

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